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Nächste Gottesdienst-Übertragungen:

 

Fr., 06.08., 18:30 Festmesse mit Sakram. Segen
So., 08.08., 10:00 Hochamt
Di., 10.08., 18:30 Hl. Messe

Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

 

 


Angesagt August 2021

Liebe Mitchristen,

„Augenblick verweile doch, du bist so schön…“. Diesen Satz haben Sie sicher selber schon einmal ausgesprochen oder aber von anderen gehört. Ausgesprochen wird er oft bei den „Hoch-Zeiten“ des Lebens: Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, wenn zwei Menschen sich unter Millionen von Menschen finden und sich entscheiden, den Weg durch das Leben gemeinsam zu gehen, wenn bei einem besonderen Fest die ganze Familie versammelt ist und darunter auch die, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, wenn wir uns nach diesen langen Tagen der Pandemie, die uns in ihren Klauen gehalten hat, endlich wieder treffen dürfen und langsam aber sicher wieder Schritte aufeinander zugehen können. Jeder von uns könnte hier seine eigenen Geschichten und Erlebnisse anführen, die das Herz bewegen und unsere tiefe Sehnsucht nach Frieden, Geborgenheit und Gemeinschaft in uns zum Klingen bringen.

Am Fest der Verklärung des Herrn, das wir am 06. August feiern, hören wir ebenfalls von solch einem Erlebnis, das die Jünger mit dem Herrn machen dürfen.

Immer wenn Jesus etwas Wichtiges zu sagen oder zu zeigen hatte, stieg er auf einen Berg. Dieses Mal nahm er Petrus, Jakobus und Johannes mit. Und sie erlebten etwas so Wunderbares, dass ihr Herz berührt und ihre Sehnsucht geweckt wurde. Sie erlebten Jesus nicht mehr in seinem Predigergewand, sondern im verklärten Licht, das so weiß war, wie es auf Erden kein Mensch weißer machen konnte. Und bei ihm sahen sie die Großen des Alten Testaments: Elija und Mose. Und Gott bestätigte vom Himmel aus Jesus: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“

Dieses Ereignis weist bereits auf das Große hin, das kurze Zeit später geschehen wird: Jesus wird nach Folterung, Kreuzigung und Tod verklärt vom Tode auferstehen, damit auch wir das Leben haben und es in Fülle haben.

Dass dies geschehen wird, hat Jesus seinen Jüngern immer wieder angekündigt, sie haben es jedoch nicht verstanden. Aber jetzt will Petrus diesen wunderbaren Augenblick festhalten: „Wir wollen drei Hütten bauen…“ das heißt, dieser Moment soll nie vergehen. Aber im nächsten Augenblick ist die Verklärung vorbei und der Alltag kehrt zurück. Sie müssen wieder herunter von dem Berg, zurück ins gewöhnliche Leben. Jesus ist wieder der, der er war, der mit seinen Jüngern durch das Land ziehen wird, predigt, sich mit Schriftgelehrten und Pharisäern auseinandersetzt, Kranke heilt, Wunder tut und Menschen, die am Rand stehen, aufrichtet und sie in die Mitte zurückholt. Er wird seinen Jüngern noch vieles erklären müssen in Worten, Gleichnissen und Taten.

Aber von diesem Augenblick auf dem Berg können die Jünger nun leben, sich in Freude daran zurückerinnern und ihren Alltag gestalten. Und eines Tages werden sie verstehen.

Und genauso geht es uns. Wir dürfen die „Hoch-Zeiten“ des Lebens erleben und in Freude feiern. Auch wir können den Augenblick nicht festhalten, auch wir müssen wieder zurück in den Alltag. Aber wir dürfen uns an diese Zeiten immer wieder erinnern, sie im Herzen bewahren, damit wir unseren gewöhnlichen Alltag bestehen können. Es sind von Gott geschenkte Zeiten und eines Tages werden auch wir verstehen.

 

Dies wünsche ich Ihnen von Herzen für die bevorstehende Zeit.

Ihr Kooperator Andreas Müller


Pfarrbüro teilweise wieder für Publikumsverkehr geöffnet

Ab Juli ist es wieder möglich, persönlich im Pfarrbüro vorbeizukommen. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist mitzubringen. Die Zeiten für den Publikumsverkehr sind: Dienstag und Freitag 09:00 bis 11:00 Uhr und
Donnerstag 15:00 bis 18:00 Uhr. Während der übrigen Zeiten ist das Pfarrbüro nur telefonisch erreichbar.
Das Büro in Steinbach ist momentan noch geschlossen.
Viele Anliegen können auch telefonisch geklärt werden, deshalb bitten wir, verstärkt diese Möglichkeit zu nutzen. Bitte nehmen Sie telefonisch (06881-2323) oder per Mail (pfarramt@pg-lebach.de) Kontakt auf.


Gebete im Umfeld von Krankheit und Sterben

In dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie gelingt die Begleitung von Kranken und Sterbenden nur unter erschwerten Bedingungen. Für alle, die Menschen in Krankheit und beim Sterben begleiten - als Angehörige oder Pflegekräfte - veröffentlichen wir hier Hilfen für das Gebet.

Gebete in Not und Krankheit

Segensgebet in der Sterbestunde einer Frau

Segensgebet in der Sterbestunde eines Mannes