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Nächste Gottesdienst-Übertragungen:
Do., 26.05., 10:00 Festhochamt zur Christi Himmelfahrt
Fr., 27.05., 18:00 Maiandacht / 18:30 Hl. Messe
So., 29.05., 10:00 Hochamt

Marienwallfahrt in Höchsten im Mai und Juni

Herzlich laden wir nach Höchsten zu den verschiedenen Gottesdiensten im Mai und Juni 2022 ein.


Angesagt Mai 2022

„Josef, ihr Mann, der gerecht war“ (Mt 1,19)

Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,

wenn die Gewerkschaften am 1. Mai, am „Tag der Arbeit“, zu ihren Kundgebungen zusammenkommen, feiert die Kirche am gleichen Tag einen Arbeiter und einfachen Zimmermann – den  „Heiligen Josef, der Arbeiter“. Papst Pius XII. hat diesen Gedenktag 1955 eingeführt.
Josef ist damit einer von zwei Heiligen – der andere ist Johannes der Täufer –, dem gleich zwei Gedenktage (…dem Josefstag am 19. März) gewidmet sind.

Was macht diesen Mann am Rande so bedeutsam und zu einem Vorbild? Es ist mit zwei kleinen Wörtern zu beschreiben:

Er handelt und er ist mutig! Dieser Josef wird als ein Mensch beschrieben, der „gerecht“ ist; dass er „tat, was der Engel des Herrn ihm im Traum befohlen hatte“ (Mt 1,24).

Über das Innenleben Josefs verrät die Bibel nur ganz wenig. Nicht ein einziges mündliches Wort überliefern die Evangelien von ihm. Die Schriften sprechen aber von Empfindungen, vor allem seine Ängste, sowie die Bereitschaft zum Gehorsam; und das lässt uns viel über ihn erfahren. Seine „Gerechtigkeit“ ist ein wesentlicher Charakterzug. Der gerechte Josef, der ein Kind, dessen leiblicher Vater er nicht ist, als seinen Sohn aufzieht und ihm die Liebe eines Vaters schenkt.

Die Schwangerschaft Marias – seiner Verlobten (Lk 1,27)  – löst bei Josef einen inneren Konflikt aus. Trotz erster Zweifel gibt er sich Marias wegen keiner Verdächtigung hin und will sie nicht der Grausamkeit des damalig geltenden Gesetzes ausliefern.

Er will sie nicht verstoßen, sondern in Stille verlassen.

Doch dann erklärte ihm ein Engel in einem Traum, dass Maria vom Heiligen Geist schwanger sei (Mt 1,20). Und so blieb Josef bei ihr! Die Überwindung des inneren Konflikts und die Annahme Jesu als Sohn zeugen von seinem großen und weiten Herzen.

Er hat es vorgelebt: da ist ein Mann, der da seinen Weg zur Heiligkeit geht, der ihn aber nicht großartig von den anderen, den alltäglichen Menschen, abhebt. Damit ist er auch ein moderner und heutiger Heiliger: nicht eine „typische Männlichkeit“ weisen ihn aus – viel mehr findet er sich in Reflexion und Gespräch wieder; in großem Verantwortungs-bewusstsein bei gleichzeitiger Zurückhaltung.

Ich denke – er spricht somit all‘ denjenigen Menschen aus dem Herzen, die – wie selbstverständlich – von sich selbst wissen, dass sie „keine Stars“ sind, und die sich dennoch um ein redliches und rechtschaffenes Leben bemühen.

Ein alltagstaugliches Leben, das vielleicht manchmal nur klein, durchschnittlich und unspektakulär ist, ja! – Menschen, die dabei aber erkennen, dass es dieser stillen Alltagshelden bedarf!

Bei all dem, was uns in Kirche und Gesellschaft zum aktiven Handeln ruft – … kein Vereinsleben und kein Fest ohne helfende Hände; kein soziales Engagement z.B. in der Gemeindecaritas; keine humanitären Projekte bei Naturkatastrohen oder der Flüchtlingssituation … – all dies‘ wäre unmöglich ohne die vielen helfenden Hände  – die Liste ist weitaus länger!

Denn bei all‘ diesen Dingen braucht es vor allem die Menschen, die mit anpacken, die keine großen Reden schwingen und stattdessen mit großer Selbstverständlichkeit dafür sorgen, dass alles irgendwie läuft, dass es gelingt! Die stillen „Kümmerer“ im Hintergrund sind meist viel wichtiger, als die, die das große Rampenlicht suchen.

In der Weihnachtsgeschichte nach Matthäus (Mt 1,18-25) nimmt der Heilige Josef diese Rolle ein. Er wird deshalb zum beständige Hinweis: Nehmt auch die Unauffälligen, die Menschen am Rand wahr. Überseht sie nicht! All‘ diejenigen, die im Verborgenen ihren Dienst versehen – wie der Heilige Josef.

Ich wünsche Ihnen im Namen des Seelsorgeteams einen guten Start in den traditionell „schönsten Monat des Jahres“,

Jürgen Johann, Diakon


Geistliche Abendmusik zum Vater unser

Am 13.03. bzw. 27.03. fand in den Pfarrkirchen von Lebach und Schmelz-Außen eine geistliche Abendmusik statt. Sie stand ganz im Zeichen des Vaterunsers und drückte zugleich die Bitte um den Frieden aus. Mitwirkende waren beim Gesang: Gabriele Fröhlich, Bärbel Hoffmann, Dietmar Woll und Jannik Czernikiewitz; an der Orgel Jürgen Fröhlich. Die Texte sprach Marlene Schenk Sehen sie hier einen Mitschnitt der Aufführung in Schmelz, St. Marien. Herzlichen Dank an Frau Dr. Katharina Hilker, die die Aufnahme gemacht und uns zur Verfügung gestellt hat.


Wir beten um Frieden in der Ukraine


Gebete im Umfeld von Krankheit und Sterben

In dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie gelingt die Begleitung von Kranken und Sterbenden nur unter erschwerten Bedingungen. Für alle, die Menschen in Krankheit und beim Sterben begleiten - als Angehörige oder Pflegekräfte - veröffentlichen wir hier Hilfen für das Gebet.

Gebete in Not und Krankheit

Segensgebet in der Sterbestunde einer Frau

Segensgebet in der Sterbestunde eines Mannes